Im Deutschen hört diese vielseitige Art auf den Namen „Warzenkaktus“. Dies beschreibt schon sehr schön ein wichtiges Charakteristikum. Aber vielleicht sollte man besser vorn anfangen.
Der Warzenkaktus stammt wie viele andere Arten aus Mexico und ist wie der Name schon sagt ein Kaktus. Die meisten Kakteen- oder Sukkulentensammlungen beginnen mit einem oder mehreren Warzenkakteen, da diese sowohl pflegeleicht und hübsch anzusehen sind als auch bei sachgerechter Haltung ihrem Halter Unmengen von Blüten bescheren. Außerdem sind sie in Deutschland und auch hier in Spanien sehr gut erhältlich.
Schaut man sich den Warzenkaktus genauer an, versteht man seine Namensgebung. Der Körper ist normalerweise kugelig, ganz von Dornen bedeckt, die auf kegelförmigen Warzen stehen (daher auch der Name). Bei manchen Arten befindet sich in der Mitte ein längerer Dorn, der an der Spitze hakenförmig gebogen ist. Zwischen den Warzen sieht man häufig einen weißen Flaum, aus dem die Blüten hervorkommen, oft kranzförmig. Ein Warzenkaktus bleibt auch selten allein. Bei vielen Arten entstehen an der Basis neue Pflanzen, so können sich bei entsprechender Haltung und Pflege ganze Kolonien bilden.
Was die Pflege anbetrifft, so ist der Warzenkaktus recht anspruchslos. Fast alle Sorten vertragen die volle Sonne; wenn sie im Topf gehalten werden sollten sie dann jedoch täglich gegossen, von April bis September/Oktober wöchentlich gedüngt werden. Als Erde gut geeignet sind die im Handel erhältlichen Kakteensubstrate, die gut mit Sand aufgelockert sind. Im Winter können sie hierzulande draußen bleiben. Sorgen Sie dann nur dafür, dass nie zu viel Regenwasser über lange Zeit im Untersatz stehen bleibt.
Judith Maga
Alle Artikel dieser Reihe: