Die Strände der Axarquía – Rincón de la Victoria

Ganz im Westen liegt Rincón de la Victoria, welches einen langgezogenen Sandstrand besitzt, unterbrochen nur von einem wuchtigen Felsen, der pittoresk ins Meer ragt. Der Strand wird über die ganze Länge von einem Paseo Maritimo gesäumt, welcher unzählige gastronomische Möglichkeiten für eine Pause vom Sonnenbad oder einen gemütlich ausklingenden Abend bietet. Auffällig ist auch der weitreichende Blick bis zum Hafen in Málaga. Ob dies als Vor- oder Nachteil zu betrachten ist, bleibt jedem selbst überlassen.

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Ruta de la Axarquía

Nach all den interessanten Routen der Junta de Andalucía, kam mir die Überlegung, eine komplette Rundfahrt zusammenzustellen, die einen möglichst umfassenden Überblick über die landschaftliche Vielfalt der Axarquía gibt. Wo und wann eine Pause eingelegt werden soll, hängt davon ab, wie flott beziehungsweise gemütlich die Tour gefahren wird. Aber das ist kein Problem, denn in jedem Ort gibt es Möglichkeiten zur Genüge, einen kleinen oder größeren Imbiss zu sich zu nehmen.

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Ruta del Aceite y los Montes

Auch diese Route macht ihrem Namen tatsächlich Ehre, denn sie führt durch die verschiedensten Formen von Olivenplantagen und Gebirgsregionen. Es ist auffällig, wie unterschiedlich die Böden zwischen den Olivenbäumen ausfallen, teils rote, lehmige Erde, im Spätsommer für die Ernte geglättet, wie ein japanischer Garten anmutend; in den höheren Regionen dagegen schroff und felsig, hier zeigen die Olivenbäume neben den Mandeln ihre Überlebenskunst. Landschaftlich ist diese Fahrt eine der beeindruckendsten, besonders wenn sie durch die nördliche Axarquía führt, in der sich die Straße zwischen den teils schroffen Bergen hindurch schlängelt.

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Ruta del Sol y del Vino

Soll die Autobahn wieder Startpunkt der Route werden, verlässt man diese in Nerja und fährt zunächst hinauf nach Frigiliana. Diesem idyllischen Ort sollte in jedem Fall ein kleiner Spaziergang gewidmet werden, allerdings ist es empfehlenswert, frühzeitig dort einzutreffen, um noch einen günstigen Parkplatz zu ergattern. Frigiliana ist wohl das gepflegteste der ‚weißen Dörfer‘ an der Costa del Sol, und hat dafür auch schon einen Preis gewonnen. Ein Abstecher in das Centro Cultural in der Casa de Aperos ist empfehlenswert. Nach diesem Spaziergang geht es zurück zur Autobahn in Richtung Málaga, doch gleich die nächste Abfahrt wieder herunter nach Torrox-Pueblo. Ein kleiner Abstecher in die Altstadt ist möglich und danach geht es in die Berge Richtung Cómpeta. Es folgt eine wunderschöne Strecke entlang einer der vielen Hügelketten mit atemberaubenden Ausblicken in die Täler rings herum. Jetzt wird klar, warum die Route nach Sonne und Wein benannt wurde, denn überall finden sich die hier üblichen Felder mit den niedrigen, dicht am Boden wachsenden Weinstöcken. Dazwischen Olivenhaine und ab und zu wildes Brombeergestrüpp, an dem im Sommer reife Früchte zum Naschen einladen.

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Ruta del Sol y del Aguacate

Diese Route führt durch den Teil der Axarquía, der interessanterweise tatsächlich entweder voller Avokadoplantagen ist oder durch viele karge und besonders im Sommer sonnenversengte Hügel geprägt wird. Die Fahrt beginnt wieder an der Autobahnausfahrt Vélez-Málaga, doch sollte man sich diesen Ort, der eigentlich auch zu der Route gehört, für einen eigenen Ausflug reservieren. So geht es erst einmal über die neue Umgehungsstraße in Richtung Landesinneres. Nach einigen Kilometern erreicht man die Abfahrt nach Benamargosa, gekennzeichnet durch das empfehlenswerte Restaurant ‚El Cruce‘. Diese Straße führt über eine der wenigen Brücken, die den Río Vélez überspannt, zuerst vorbei am Flugplatz der Axarquía und durch Triana, einem kleinen, verschlafenen, aber typisch andalusischen Ort, nach Benamargosa. Hier endet der kleine Abstecher entlang des Río Benamargosa, selbst nur ein trockenes Flussbett, aber umgeben von weitläufigen, immergrünen Avokadoplantagen.

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Ruta Mudéjar

Diese Route ist nach den „Mudejaren“ benannt, den Hiergebliebenen, jenen Mauren, die es nach der Eroberung der Axarquía durch die Christen freiwillig oder unfreiwillig vorgezogen hatten, im Land zu bleiben und nicht nach Nordafrika auszuwandern. Die Mauren waren begabte Bauleute und Keramiker und prägten den Baustil jener gotischen Zeit, welcher deshalb auch Mudéjar-Stil genannt wird. In fast jedem Ort dieser Route ist ein Kirchturm in dieser Bauform zu finden. Generell kann gesagt werden, dass die berühmten „weißen Dörfer“ mit ihren getünchten Häusern und schmalen, gewundenen Gässchen maurischen Ursprungs sind.

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