Reina de las Fiestas y Caballero de Nerja 2011

Am Dienstag, den 27. September 2011, habe ich mehr zufällig mit einigen Freunden einer Veranstaltung im Hotel Marinas de Nerja beigewohnt: La Fiesta de Presentación de la Revista LA GALA y de la Presentacion Oficial de los Candidatos y Candidatas a Reina de las Fiestas y Caballero de Nerja 2011. Unter großem Aufwand und mit deutlicher Verspätung wurden auf einem eigens im Garten des Hotels installierten Catwalks die dreizehn Kandidaten vorgestellt. Zunächst die Herren und danach die Damen, abgelichtet von einigen Pressefotografen und bewundert von einem geladenen Publikum aus wichtigen und weniger wichtigen Persönlichkeiten der Stadt Nerja. Im Anschluss trat die Gruppe Plaza Sur aus Málaga auf, drei junge Sänger, die gerade ihr erstes Album herausgegeben hatten und zwei Stücke daraus vortrugen.

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Treffen mit Jörg Perleberg und José D’Aragón

Es ist immer wieder eine Freude, sich mit Künstlern zu einem anregenden Gespräch zu treffen. Gestern hatte ich die Gelegenheit, gleich zwei Musiker ganz unterschiedlicher Art in Torre del Mar zu treffen. Zum einen Jörg Perleberg, der Berliner Drehorgelmann, von dem ich schon im März letzten Jahres berichtet hatte. Dazu gesellte sich diesmal auch noch José D’Aragón, der bekannte spanische Gitarrist und Dirigent.

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Mi Pasión – Fotoausstellung von Jorge Maga

Gestern Abend fand im Sala CasArte Azul in Vélez-Málaga die Vernissage meiner Fotoausstellung statt. Es macht einfach immer wieder Freude, seine Werke einem Publikum zu präsentieren und entsprechende Resonanz zu erfahren. Erfreulicherweise schienen die Fotos den Besuchern zu gefallen. Insgesamt habe ich 30 Bilder ausgestellt, jeweils zehn unter den Themen Andalucía, Flora y Fauna undRetratos. Wer sie noch im Original sehen möchte: die Ausstellung läuft noch bis zum 25. November. (Nur am Samstag, den 20ten, werden sie zur Sicherheit kurzzeitig ausgelagert, da eine andere Veranstaltung stattfindet, bei der es sehr ausgelassen zugehen könnte…)

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Ein Besuch in Cómpeta

Treppenaufgang in CómpetaAm Wochenende haben meine Frau und ich zusammen mit guten Freunden Cómpeta besucht. Unser Anlass war der 3 Walkabout, der am 1. und 2. Mai dort stattfand. Doch zunächst setzten wir uns am Ortseingang in eine klassische Tapa-Bar und genossen die leckeren Kleinigkeiten um uns zu stärken. Es war ein angenehmer Frühlingstag und wir freuten uns auf den kleinen Spaziergang durch den Ort.

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Berliner Drehorgel in Torre del Mar

Ungewohnte Töne erreichten unsere Ohren, als ich mit einem guten Freund über den Paseo Maritimo in Torre del Mar flanierte. Es waren die zarten Flötentöne einer klassischen Drehorgel von Orgelbau Stüber Berlin, ’n echter Hingucker, wa? Jörg Perlebergdrehte dort bei trüben und kühlem Wetter an der Orgel und begeisterte natürlich besonders die kleineren Zuhörer. Bei einem kurzen Gespräch erzählte er uns ein wenig über sich und seine Musikererlebnissen an der Costa del Sol.

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Portrait Simone Wiener

Im Schwarzwald geboren, verschlug es Simone Wiener nach dem Textildesign-Studium nach Österreich, der Hochburg in dieser Branche. Schon damals zog es sie aber weiter in den Süden, und sie versuchte, alle Zelte im Vorarlberg abzubrechen und nach Spanien umzusiedeln, doch es sollte noch nicht sein. Auch lernte sie in dieser Zeit ihren Mann kennen. Also blieb sie weiterhin in Österreich, vergaß ihren Traum allerdings nicht völlig. Im Gegenteil, schließlich zogen sie beide mitsamt Kindern nach Nerja und begannen einen neuen Abschnitt in ihrem gemeinsamen Leben. Nach einigen Jahren wurde es aber mit der Arbeit schwieriger, die Aufenthalte in Österreich wurden wieder länger und überwiegen inzwischen. Doch sie kann, wie sie sagt, nur hier im Süden malen, beim perfekten Licht der Costa del Sol und nicht unter Kunstlicht im verregneten Norden. So kommt sie regelmäßig nach Nerja zum Malen, wobei sie bei unserem Gespräch feststellte, dass sich die Zwangspausen beim Arbeiten in Österreich sogar positiv auf ihre Malerei auswirken, da sie so jedesmal mit Elan und neuen Ideen herkommt und entsprechend motiviert loslegt.

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Portrait Gerhard Pollheide

Gerhard Pollheide hat sich ein aufwendiges Projekt in den Kopf gesetzt, um seinem Schaffen quasi noch das i-Tüpfelchen aufzusetzen. Doch zunächst zu den Anfängen. Er hat schon immer geschrieben und gemalt, jeder Aufsatz war für ihn eine Freude. Mit dieser inneren Grundeinstellung konnte er auf Dauer keinen „soliden“ Beruf ausüben, war er doch zu sehr Künstler. Trotzdem musste es sein, da mit der Kunst zunächst in der Regel nicht viel zu verdienen ist. So war er unter anderem als Elektriker tätig, studierte BWL um anschließen als Bänker seine Brötchen zu verdienen. Schließlich baute er noch eine Unternehmensberatung auf, die er dann aber, seiner Meinung nach endlich, verkaufen konnte, um sich nun gänzlich der Kunst zu widmen, die sich inzwischen finanziell selbst trug. Mehr durch Zufall ergab es sich eines Tages, dass er und seine Lebensgefährtin auf dem 25. Klassentreffen der BWLer in La Herradura den Entschluss fassten, hier nach Andalusien zu kommen, um noch einmal etwas Neues zu beginnen.

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Portrait Stephan Stölben

Stephan Stölben, gebürtiger Kölner, sollte zunächst Betriebswirtschaft studieren, um den Familienbetrieb übernehmen zu können, brach dieses Studium dann aber ab, da für ihn klar war, dass dies nicht sein zukünftiges Leben sein könne. Als er 1986 mit dem Traumtheater Salome, dem bekannten Wandertheater seines Vaters, nach Berlin kam, blieb er dort, absolvierte eine Ausbildung als Schauwerbegestalter und machte sich danach selbständig. Wie sich später herausstellen würde, gab diese Ausbildung eine gute Grundlage für seine späteren Arbeiten, da er dort sehr viele Grundlagentechniken erlernte, die er danach bestens einsetzen konnte. Doch zunächst war er in dieser Branche tätig, erstellte als Subunternehmer die Kulissen für interne Veranstaltungen großer Firmen wie BEWAG und Siemens und war danach außerdem noch in der Werbebranche tätig. 1995 verschlug es ihn nach Bayern, wo es wieder eine Zäsur in seinem Leben gab. Mit der begonnenen Tätigkeit konnte man zwar gutes Geld verdienen, aber es war auch nicht gerade die Erfüllung. So wollte er sich dort am Chiemsee ganz der Meditation widmen, um sich mehr auf das Spirituelle zu konzentrieren. Aber auch in dieser Zeit musste ja irgendwie für die alltäglichen Bedürfnisse gesorgt werden, und so arbeitete er zwischendurch ein wenig in der Werbung, um dann allerdings ein neues Tätigkeitsgebiet zu entdecken: Design und Herstellung ausgefallener Möbelstücke. 1999 hat sich Stephan Stölben schließlich einen Jugendwunsch erfüllt und ist an die Costa del Sol gezogen, erst nach Macharaviaya und dann nach Nerja. Hier verdiente er sich seine Brötchen zunächst erfolgreich mit Schreinerarbeiten, um sich inzwischen aber mehr mit der Kunst zu beschäftigen.

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Portrait Eva Jünger

Sie kam trotz ihres Vaters zur Kunst, so erzählte mir Eva Jünger, und das, obwohl er selbst Künstler gewesen war. Da von zu Hause keine Motivation ins künstlerische kam, studierte sie zunächst, nachdem sie ihr Abitur absolviert hatte, Mathematik und Pädagogik, und heiratete. Eines Tages wünschte sich ihr Mann eine besondere Keramik-Figur. Mangels finanzieller Möglichkeiten entschloss sich Eva Jünger, statt dessen selber etwas herzustellen, besorgte sich alle Materialien und schuf ein ganz persönliches Unikat für ihren Gatten. Es soll noch existieren und oft zu großer Heiterkeit beitragen, aber es war ein Anfang, die Entdeckung, wie schön es ist, mit eigenen Händen etwas zu schaffen. Sie belegte Fortbildungskurse, eine Töpferlehre und begann dazu auch mit Holz zu arbeiten, was sie bis heute besonders gerne macht.

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