Los Alcornocales und Castellar de la Frontera

„Es grünt so Grün, wenn Spaniens Blüten blühen“ – so deutlich ist mir dieser Spruch schon lange nicht mehr vor Augen geführt worden, wie hier im Parque Natural de los Alcornocales. Das Frühjahr ist, was die Naturlandschaften betrifft, immer wieder die schönste Zeit. Die Wiesen und Felder sind grün, hier in diesem Naturpark sogar in einem trockenem Winter wie in diesem Jahr. Dazu kommen noch die grenzenlosen Korkeichenwälder, die zwar immergrün sind, aber in dieser Jahreszeit noch frischer wirken. Ein Naturerlebnis ersten Ranges.

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Über Arcos de la Frontera auf der Ruta de los Pueblos Blancos

Die Route der weißen Dörfer führt den Reisenden durch die klassisch andalusische Landschaft, die ihren Ursprung besonders in maurischer Zeit findet, denn alle diese Ortschaften stammen mindestens aus jener Zeit. Deutlich erkennbar ist dies durch den klassischen Aufbau der Orte, kleine verschachtelte weiße Häuser rund um eine mehr oder weniger erhaltene Festung und mit wenigstens einen aufragendem Kirchturm, der wiederum meist an Stelle eines ehemaligen Minaretts steht. Von Dörfern zu sprechen, ist bei den meisten Ortschaften allerdings nicht so passend, denn oft handelt es sich um ausgewachsene Städte. Passender daher der spanische Titel dieser Route: Ruta de los Pueblos Blancos.

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Cádiz – Atlantisches Andalusien

Cádiz wirkt seltsam anders, verglichen mit dem üblichen Stadtbildern Andalusiens, die meist von ihrer maurischen Geschichte geprägt sind. Aber Cádiz ist auf seiner kleinen Landzunge zu eingeengt, um etwas aus allen historischen Epochen behalten zu können. Zwar gibt es Überbleibsel aus den verschiedenen Zeiten, doch der größte Teil der Bauwerke in der Altstadt stammt aus dem 17. und 18. Jahrhundert, der letzten Blütezeit der Stadt. So ist Cádizgeprägt von unzähligen Gassen mit gemütlich wirkenden Stadthäusern, in deren Inneren klassische Innenhöfe für eine natürliche Kühlung sorgen. Dazwischen viele Plätze mit Cafes und kleinen Geschäften.

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Tarifa – Die Südspitze Europas

Tarifa; sogleich fällt einem ein, dass dies der südlichste Ort Spaniens ist, das Sprungbrett nach Afrika, gleichzeitig aber auch die Durchfahrt ins Mittelmeer. Auf der einen Seite der raue Atlantik, auf der anderen das milde Mittelmeer. Doch hier sind beide noch ungestüm, aufgepeitscht durch die sich immer wieder abwechselnden Winde Poniente und Levante. Doch der Ort hat auch eine raue Geschichte hinter sich, hart umkämpft, Bollwerk nach Süden und Kontrapunkt zum britischen Gibraltar. Auf der anderen Seite hat die Stadt ebenso ihre ruhigen Seiten, kleine gemütliche Gässchen, große Naturparks vor der Tür und lustige Gefährten in der Meerenge. Der Umgebung war schon der letzte Artikel gewidmet, diesmal soll die Stadt selber Ziel der Reise sein, dazu ein Trip auf’s Wasser, Whale watching, ein lohnenswertes Unterfangen für alle Tierliebhaber.

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An der Costa de la Luz – Dünen, Römer und viel Meer

Die Costa de la Luz, die Küste, welche sich von Tarifa bis nach Trebujena erstreckt, hat einen ganz besonderen Reiz. Sie ist geprägt von den starken Winden und dem rauen Ozean, hat dabei endlose Sandstrände und andererseits auch schroffe Steilküsten. Sie war schon bei den Römern beliebt, die dort sogar eine Stadt, Baelo Claudio, gründeten. Ein besonders auffälliges Phänomen der Küste sind riesige Dünen, die sich in die Buchten schieben. Dies liegt an der besonderen Ausrichtung der kilometerlangen Strände parallel zur Windrichtung, sodass der Sand den ganzen Strand entlang geweht wird, bis es in einer Bucht nicht mehr weiter geht. Dort türmt sich dann eine gigantische Düne auf, die alles unter sich begräbt, was ihr im Wege steht. Da dieser Wind sehr häufig und auch recht heftig bläst, haben viele Hotels und Gaststätten ihre Namen an diesen ständigen Begleiter angepasst und beinhalten Bezeichnungen wie „Levante“ oder „Hurricane“. Ein weiterer auffallender Bestandteil der Küste sind weitläufige Pinienwälder, die dem Wanderer angenehmen Schatten und guten Schutz vor dem Wind bieten.

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Jerez II – Eine Reise durch die Zeit

Jerez gehört zu den bedeutenden historischen Städten Andalusiens, dessen Geschichte bis weit in die Vergangenheit reicht. Seit der Steinzeit ist diese Region bewohnt, was durch zahlreiche Funde belegt ist. Nachweislich erlebte die Stadt ihre erste große Blüte, als sie im 12. und 13. Jahrhundert von den Arabern mit Festung und Stadtmauer versehen wurde. Teile der Mauer sind bis heute erhalten und zeigen dem Besucher die schon damals beträchtlichen Ausmaße der Stadt. Seitdem waren Pracht und Reichtum vielen geschichtlichen Schwankungen unterworfen.

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Jerez I – Stadt des Sherry und der Pferde

Weltberühmt ist die Stadt Jerez mit Sicherheit durch den Sherry, aber auch durch die famose Pferdezucht geworden. Beides sind natürlich nicht die einzigen Sehenswürdigkeiten dieser geschichtsträchtigen Stadt, doch wohl die auffälligsten. Egal, wo man sich in Jerez aufhält, es begegnen einem immer irgendwelche Fässer oder Sonnenschirme mit der weithin sichtbaren Aufschrift „Tio Pepe“, von einer der wichtigsten Bodegas der Stadt, Gonzales Byass. Daneben tauchen oft die bekannten Pferde auf, entweder in Form von Denkmälern, oder ganz real, vor Kutschen oder mit auffällig gekleideten Reitern. Besonders während der „Feria del Caballo“, die jedes Jahr innerhalb der ersten zwei Wochen des Monats Mai stattfindet ist die Stadt voll prächtig geschmückter Pferdegespanne.

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Sierra de Grazalema

Ein grandioser Naturschutzpark

Schroffe Berge, sanfte Täler, weiße Dörfer. Alles, was ein Besucher Andalusiens erwartet, findet er in diesem beeindruckenden Naturpark Sierra de Grazalema, den sich die Provinzen Málaga und Cádiz teilen. Geeignet für Tagestouren mit dem Auto, aber auch eine Fundgrube für Wanderfreunde, die dort 33 ausgewiesene Wanderwege finden können. Dazu noch Geschichte zurück bis zu den Höhlenbewohnern, eine vielfältige Flora und Fauna und Ruhe ohne Ende. Dieser wundervolle Park mit mehr als 50.000 Hektar Fläche wurde nicht umsonst von der UNESCO zum Biosphären-Reservat ernannt.

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Zwischen weißen Städten und grünen Feldern

In Andalusien gibt es eigentlich kaum einen Ort, der nicht gleichzeitig einen Blick in die Geschichte erlaubt. Seien es beeindruckende Kirchen und Kathedralen, geschichtsträchtige Burgen oder prähistorische Überreste. So auch auf dieser abwechslungsreichen Rundfahrt durch drei Ortschaften in der Nähe von Ronda, nämlich Olvera, El Gastor und Zahara de la Sierra. Alle drei haben eine bewegte Vergangenheit und warten mit einigen Besonderheiten auf. Zudem liegen sie in einer wundervollen Landschaft. Die Strecke von Olvera über El Gastor nach Zahara ist eine Reise durch das pure Andalusien, vorbei an Olivenhainen und Pinienwäldern, durch sanfte Hügel und schroffe Gebirge, und als Höhepunkt entlang dem juwelgleichen Stausee von Zahara.

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