Tabernas – Oder: Once upon a time in the West

Sie waren alle hier, Henry Fonda, Claudia Cardinale, Charles Bronson, Clint Eastwood und und und. Es war die große Zeit des sogenannten Spaghetti-Western, welcher Almerías Wüste in die Kinos gebracht hat. Von ‚Spiel mir das Lied vom Tod‘ bis ‚Für eine Handvoll Dollar‘ wurden hier Klassiker dieses Genres in Szene gesetzt. Aber auch neuere Streifen, wie ‚Indiana Jones und der letzte Kreuzzug‘ wurden dort teilweise gedreht. Betrachtet man die umwerfende Landschaft dieser Region, ist es aber auch nicht verwunderlich. Sie ist einfach eine geniale Kulisse und ein faszinierendes Naturschauspiel!

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Sierra Nevada – Ein Spanisches Wintermärchen

Die Sierra Nevada als höchste Gebirgskette des Spanischen Festlandes ist weithin sichtbar, besonders im Winter, wenn sich eine weiße Schneedecke auf die vielen Dreitausender gelegt hat. Beeindruckend erhebt sie sich über die am Fuße liegende Provinzhauptstadt Granada und drängt förmlich auf einen Besuch. Der Kontrast ist ja auch faszinierend. Während an der Küste einige Touristen noch immer ein Sonnenbad nehmen und gelegentlich sogar in das frisch-kühle Wasser springen, preschen keine hundert Kilometer Luftlinie entfernt die ersten Wintersportler über die eisigen Pisten.

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Huelva – Von Schönheit umgeben

Huelva, eine eher unauffällige Industrie- und Hafenstadt in einer landschaftlich wunderschönen Umgebung. Naturparks wie die Marismas del Odiel und der bekannte Nationalpark Coto de Doñana gehören zur Provinz, dazu eine ausgesprochen schöne Atlantikküste mit weitreichenden, kiefernbestandenen Dünen. In Huelva startete Columbusseine Suche nach Indien, Erdbeben verwüsteten große Teile der Stadt und tropische Hurrikans stießen hier auf die Küste. Die Erzgewinnung prägt die Geschichte.

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Sevilla II – Grandiose Kulisse

Bei einem Aufenthalt in Sevilla fühlt man sich oft wie in einer großen Theaterkulisse. Besonders die Plaza de España fördert diesen Eindruck, aber auch große Schauplätze wie die Tabakfabrik. Ebenso sorgt die Vielfalt der Fassaden, die aus allen Stilepochen entstammen, für diesen pittoresken Eindruck. Sevilla ist mit Sicherheit eine der buntesten und abwechslungsreichsten Städte Andalusiens. Sie könnte Kulissen für jedes nur erdenkliche Theaterstück bieten.

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Sevilla I – Andalusien wie es leibt und lebt

Fernando de Herrera schrieb vor über fünfhundert Jahren über Sevilla: „Du bist nicht Stadt, sondern eine Welt; in dir kann man zusammen bewundern, was woanders verstreut, Teil Spaniens, viel größer als das Ganze.“ Wenn man durch die Gassen dieser großartigen Stadt wandelt, kann man jene Aussage gut verstehen. Vielleicht ist sie heute nicht mehr „größer“ als das Ganze, aber nach wie vor eine überwältigende Ansammlung von allem, was Andalusien und vielleicht sogar ganz Spanien ausmacht.

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Los Alcornocales und Castellar de la Frontera

„Es grünt so Grün, wenn Spaniens Blüten blühen“ – so deutlich ist mir dieser Spruch schon lange nicht mehr vor Augen geführt worden, wie hier im Parque Natural de los Alcornocales. Das Frühjahr ist, was die Naturlandschaften betrifft, immer wieder die schönste Zeit. Die Wiesen und Felder sind grün, hier in diesem Naturpark sogar in einem trockenem Winter wie in diesem Jahr. Dazu kommen noch die grenzenlosen Korkeichenwälder, die zwar immergrün sind, aber in dieser Jahreszeit noch frischer wirken. Ein Naturerlebnis ersten Ranges.

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Almería – Eine aufstrebende Hafen- und Universitätsstadt

Es gibt noch viel zu tun, in Almería, einer aufstrebenden und doch altehrwürdigen Hafenstadt an der gleichnamigen Küste im Südosten Andalusiens. Vieles der Altstadt ist leider schon dem Verfall und der Erneuerung zum Opfer gefallen, doch jetzt wird gerettet, was noch gut genug erhalten ist, und das ist nicht wenig. Durch diese Mischung aus Moderne und Verfall entsteht aber gleichzeitig eine ganz besondere Atmosphäre, die einem Besuch der Stadt auch jetzt schon reizvoll macht. Und mit jedem Jahr wird das alte Zentrum prächtiger werden.

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La Axarquía (2) – Der milde Westen

Nach dem schroffen Osten führt diese Tour in den milden Westen, der geprägt ist von Oliven, Mandeln und Wein. Mitten darin grüne Täler voller Avocados. Besonders im späten Winter ist diese Region sanft und beruhigend. Zwischen den Bäumen sprießt frisches Grün, gemischt mit bunten Blumen oder quietschgelbem Klee. Wenn dann noch die Mandeln blühen und so lauter weiße Puderquasten in der Landschaft verteilen, ist die Idylle perfekt.

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