Nachtrag

Digitale Fotografie – Teil 14

Es gibt natürlich noch viele Tipps und Tricks, die an dieser Stelle erwähnt werden könnten, dazu noch wunderbare Anleitungen, wie Sie immer bessere Fotos machen können. Aber das war nicht der Sinn dieser Reihe, vielmehr sollte sie eine Hilfe für alle „Knipser“ und Hobbyfotografen sein, die auf die digitale Fotografie umsteigen. Mittlerweile ist mehr als ein Jahr vergangen, seit der erste Artikel erschienen ist, und ich muss feststellen, dass er nach wie vor aktuell ist. Es gibt zwar immer mehr und immer bessere Kameras, aber prinzipiell hat sich nichts geändert. Die Qual der Wahl bleibt, die Entscheidungskriterien sind nach wie vor dieselben.

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Auf der Pirsch

Digitale Fotografie – Teil 13

Nach den vielen Stunden am Computer soll es noch einmal hinaus gehen, mit der digitalen Kompaktkamera auf die Pirsch. Dazu ist diese Art Kamera aber nicht geeignet, denken Sie vielleicht, was im Prinzip auch richtig ist. Die wenigsten dieser Kameras sind mit Vorrichtungen versehen, um irgendwelche Vorsatzlinsen anzubringen. Aber das ist auch nicht unbedingt notwendig, denn es geht viel einfacher. Hier wird ein Umstand plötzlich zum Vorteil, der sonst bei vielen Gelegenheiten ein Nachteil ist: Das für einen Fotoapparat eigentlich winzige Auge der Kompakten, das kleine Objektiv. Der Vorteil ist, dass Sie dieses kleine Auge auch überall verwenden können, wo Sie Ihr eigenes einsetzen. Sei es eine Lupe, ein Fernglas, alles, was Sie verwenden können, um etwas besser zu sehen. Natürlich sind die Ergebnisse nicht immer so brillant wie bei professionellen Objektiven großer Spiegelreflexkameras, aber für die eigenen Zwecke mit Sicherheit ausreichend und allemal einen Versuch wert.

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Zu viel Tiefenschärfe

Digitale Fotografie – Teil 12

Zu viel Tiefenschärfe, ein Problem, das durch die kleine Optik bei allen Kompaktkameras auftritt, also auch bei den digitalen. Normalerweise stört dieser Effekt nicht besonders, im Gegenteil, oft ist es durchaus erwünscht, dass Vorder- und Hintergrund scharf sind. Doch in manchen Situationen wäre ein unscharfer Hintergrund vorteilhaft. So besonders bei der Portrait-Fotografie.

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Himmelhelle Probleme

Digitale Fotografie – Teil 11

Heute begeben wir uns in Regionen, die früher endgültig den guten Fotostudios vorbehalten waren: Der Retusche und Kombination von Fotos. Auf diese Weise können Problemsituationen gelöst sowie unschöne Fotos gerettet werden. Allerdings können diese Aufgaben auch nur noch mit hochwertigeren Fotobearbeitungsprogrammen durchgeführt werden. In meinem Fall verwende ich die schon erwähnte „Laien-Version“ des bekannten Photoshop, Adobe’s Photoshop Elements. Mit ein paar Tricks und Kniffs können auch mit den im Vergleich zum großen Bruder geringeren Möglichkeiten dieses Programms die meisten Arbeiten gelöst werden. Ab diesem Kapitel verwende ich nur noch Photoshop Elements, denn die meisten Schritte ähneln sich in den verschiedenen Programmen.

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Rote Augen und blaue Lichter

Digitale Fotografie – Teil 10

Das Problem ist so alt wie das Blitzlicht. Besonders aber, seit die Fotografie die Massen erreicht und die kleinen Kompaktkameras den Markt erobert haben. Der eingebaute Blitz liegt optisch zu dicht am Objektiv, sodass das Licht direkt aus den Augen reflektiert wird. Ein einfacher Trick ist bei vielen Kameras schon eingebaut, der Vorblitz, damit sich die Pupille des Auges schließt und somit das Licht nicht mehr reflektiert wird. Aber das klappt nicht immer und oft ist er auch einfach nicht eingeschaltet. Das Ergebnis: leuchtend rote Augen! Das Problem hat sich ohne Änderung in die digitale Welt eingeschlichen und sorgt auch hier wieder für zusätzliche Arbeit. Nur mit einem gravierenden Unterschied: Die digitalen Fotos können ja einfach nachbearbeitet werden.

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Unterbelichtet und rotstichig?

Digitale Fotografie – Teil 9

Ein häufiges Problem, trotz Belichtungsautomatik, Blitzlicht und allem, was der Fotoaparat sonst noch bietet, ist eine falsche Belichtung oder ein Farbstich. Das Bild ist zu dunkel oder zu hell, die eigentlich weißen Häuser scheinen blau oder rot, überhaupt ist das Bild nicht so, wie es sein sollte. Hier hilft jetzt der Computer. An ihm kann der ambitionierte Hobbyfotograf inzwischen alles machen, was früher nur den Profis in der Dunkelkammer vorbehalten war. Korrekturen aller Art sind möglich, und das mittlerweile nicht mehr nur noch mit teuren Programmen, sondern teilweise schon mit kostenloser Freeware.

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An den Computer

Digitale Fotografie – Teil 8

Wie die Fotos von der Kamera auf den Computer gelangen ist zwar im Prinzip immer gleich, aber von Hersteller zu Hersteller mit eigenen Programmen gelöst. Grundsätzlich wird die Kamera per Kabel, meist USB, an den Computer angeschlossen, auf dem sich dann die vorher installierte Software öffnet, um die Fotos auf die Festplatte zu kopieren. Bei neueren Betriebssystemen sind die notwendigen Programme häufig schon integriert. Wie es in Ihrem Falle funktioniert, entnehmen Sie am besten der Betriebsanleitung ihrer Kamera, was Sie sicherlich auch schon getan haben. Diese Programme bieten in der Regel auch schon die Möglichkeit, die Bilder anzusehen und auszudrucken. Für weitergehende Bearbeitungen sind allerdings oft noch zusätzliche Programme nötig.

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Nachtarbeit

Digitale Fotografie – Teil 7

Sie kennen vielleicht die Situation, es ist Nacht, Sie sitzen in einem gemütlichen Straßencafé und die Atmosphäre ist begeisternd. Jetzt ein stimmungsvolles Foto und Sie könnten den Moment wunderbar einfangen. Doch wieder einmal stößt man an die Grenzen einer einfachen Digitalkamera, denn meist kann nur bei den teureren Modellen der ISO-Wert, das heißt die Empfindlichkeit der Kamera, heraufgesetzt werden. So bleibt nichts anderes übrig, als das Blitzlicht zu verwenden, das hoffnungslos zu schwach ist und der Stimmung sowieso nicht gerecht wird, oder die Langzeitbelichtung, aber dann ist das Bild meist verwackelt. Übrigens ist auch bei einer höher eingestellten Empfindlichkeit das Ergebnis nicht immer erfreulich, denn in diesen Fällen erhöht sich in der Regel auch das Bildrauschen erheblich.

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Von Tele bis Weitwinkel

Digitale Fotografie – Teil 6

Die ‚Gummilinse‘, heute besser bekannt unter dem Namen Zoom-Objektiv, ist ein Objektiv, mit dem die Brennweite von Tele bis Weitwinkel stufenlos verändert werden kann. Jede bessere Digitalkamera besitzt heute ein solches Objektiv, meist mit dem Faktor 3, manche bis zu Faktor 10. Dieser Faktor bedeutet den Unterschied zwischen der Brennweite des Weitwinkels und der des Teleobjektivs. Ein 3x Zoom-Objektiv liegt umgerechnet bei ungefähr 28 – 105 mm. Diese Milimeter-Angaben beziehen sich übrigens auf normale 35mm Kleinbildkameras. Dabei hängt die Brennweite des Objektivs mit der Größe des Films zusammen. Da die Aufnahmechips der Digitalkameras bisher um einiges kleiner sind als der Kleinbildfilm, kommt es zu der erwähnten Umrechnung. Bei meiner Fuji FinePix A303 wird das Objektiv mit 5,7 – 17,1 mm angegeben, was den oben genannten 28 – 105 mm einer Kleinbildkamera entspricht, ein Bereich, der für einen normalen Hobbyfotografen durchaus genügt. Ein 28 mm Weitwinkel ist meistens ausreichend, um in engen Gassen und kleinen Räumen trotzdem viel auf das Bild zu bekommen, und ein 105 mm Teleobjektiv holt ein entfernteres Objekt durchaus genügend heran. Das sind auch schon die Haupteigenschaften dieser Objektive, bezogen auf ein sogenanntes „Normal-Objektiv“, das bei 50 mm liegt und dem Blickwinkel des menschlichen Auges entspricht.

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Problemfall Licht

Digitale Fotografie – Teil 5

Beim Fotografieren generell gibt es, besonders was das Licht angeht, einige Dinge, die möglichst vermieden werden sollten. Zwei fallen dabei besonders ins Gewicht: Gegenlicht und ein zu hoher Kontrast. Beides kann natürlich gezielt als Effekt eingesetzt werden, aber oft werden besonders die einfachen Kameras mit den Extremen nicht fertig, und das Bild wirkt am Schluss einfach nur missraten.

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